Garnisonskirche Festung Königstein

Garnisonskirche auf der Festung Königstein

Erbauer: Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH
Baujahr: 2000 (opus 1132)
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Ladensystem: Schleifladen


Disposition:

   
I. HAUPTWERK C-g3   II. HINTERWERK C-g3
1. Koppelflöte
8`
  7. Holzgedackt
8`
2. Prinzipal
4`
  8. Gambe
8`
3. Rohrnasat
2 2/3`
  9. Rohrflöte
4`
4. Oktave
2`
  10. Waldflöte
2`
5. Terz
1 3/5`
  11. Sifflöte
1`
6. Mixtur
III
  12. Vox humana
8`
 
   
PEDAL C-f1
  NEBENZÜGE
13. Subbass
16`
  Manualkoppel I/II
14. Prinzipalbass
8`
  Pedalkoppeln I/P, II/P
15. Dolkan
4`
  Tremulant für I. und II. Manual
16. Posaune
16`
   
 
   

 

Am 12. Juni 2000 wurde die Orgel der Ev.-luth. Garnisonskirche St. Georg auf der Festung Königstein eingeweiht. Seit den 80er Jahren liefen die Vorbereitungen für dieses Instrument. Aus der Zusammenarbeit mit dem staatlichen Schlossbetrieb, dem Staatshochbauamt und dem Amt für Denkmalpflege ging diese Orgel hervor. Durch ihre einfache, moderne Gestaltung hebt sie sich einerseits klar vom historischen Kirchenschiff ab, und verschmilzt andererseits harmonisch mit ihm.
Die dreiteilige Aufstellung auf der zweiten Empore erfolgte in Anlehnung an das zerstörte historische Vorbild.
Im mittleren Teil befinden sich der Spieltisch und die beiden Manualwerke, die auf einer Doppelwindlade aufgestellt sind. Links und rechts davon stehen die beiden Pedaltürme.
Die Orgel ist neben der Nutzung zu Gottesdiensten und Feiern - wie Hochzeiten, Taufen - auch gut für Konzerte, vorallem für Kammermusik geeignet.
Jeden Sonntag um 15 Uhr finden in der Garnisonskirche Konzerte statt.