Evangelische Kirche Steinbach

Evangelische Kirche Steinbach

Erbauer: Johann Ernst Hähnel 1724
Restaurierung: Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH 2011
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Ladensystem: Schleifladen

 

Disposition:

   
I. MANUAL C,D-c'''   II. MANUAL C,D-c'''
  1. Gedackt
8'
    8. Flauto
8'
  2. Quintaden
8'
    9. Flauto
4'
  3. Principal
4'
  10. Nassat
3'
  4. Gedackt
4'
  11. Principal
2'
  5. Quinte
3'
  12. Octave
1'
  6. Octave
2'
     
  7. Mixtur III
1 1/3'
     
       
PEDAL C,D-c'
  NEBENZÜGE
13. Subbass
16'
  Pedalkoppel I/P
14. Principalbass
8'
  Manualschiebekoppel II/I
       

 

Zur Geschichte der Orgel

Das Instrument wurde mit 14 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal, über dem Kanzelaltar errichtet. Der genaue Fertigstellungstermin für die Orgel ist nicht überliefert. Archivarische Quellen legen nahe, dass dies mit hoher Wahrscheinlichkeit um 1724 gewesen sein dürfte. Über den Erbauer lässt sich ähnliches sagen. Viele Indizien sprechen dafür, dass es sich um ein Instrument aus der Werkstatt Johann Ernst Hähnels (1697-1777) aus Meißen handelt. Die archivarischen Quellen lassen diesen Rückschluss zu, ohne jedoch eine direkten Beweis dafür zu liefern. Unabhängig von Fragen der Zuordnung, stellt das Instrument ein bedeutendes Denkmal des barocken sächsischen Orgelbaus dar. Neben dem hohen Erhaltungsgrad an originaler technischer und klanglicher Substanz gilt es als einer der seltenen künstlerisch eigenständigen Beispiele aus einer Epoche, die in unserer Wahrnehmung stilprägend durch Gottfried Silbermann gestaltet wurde.

Evangelische Kirche Steinbach

Die Wiedereinweihung der Orgel erfolgte am 11. September 2011.