Ev. Kirche Rüsseina

Ruesseina - Info
Erbauer:Carl Eduard Jehmlich 1871 (opus 63)
Restaurierung und Rekonstruktion:Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH 2005
Spieltraktur:mechanisch
Registertraktur:mechanisch
Ladensystem:Schleifladen
I. HAUPTWERK C – e 3
1. Principal
16'

2. Prinzipal
8'

3. Rohrflöte
8'

4. Gamba
8'

5. Gemshorn
8'

6. Oktave
4'

7. Spitzflöte
4'

8. Quinte
2 ⅔'

9. Oktave
2'

10. Cornett
III-IV

11. Mixtur
III
II. OBERWERK C – e 3
12. Principal
8'

13. Quintatön
16'

14. Gedackt
8'

15. Fugara
8'

16. Quintatön
8'

17. Rohrflöte
4'

18. Octave
4'

19. Quinte
2 ⅔'

20. Octave
2'

21. Mixtur
III
PEDAL C – d 1
22. Principalbass
16'

23. Subbaß
16'

24. Quintbass
10 ⅔'

25. Octavbass
8'

26. Posaunenbass
16'

27. Trompetenbass
8'
KOPPELN UND SPIELHILFEN
Sperrventil Hauptwerk
Sperrventil Oberwerk
Manualkoppel
Pedalkoppel
Klingel zum Calcant


Auszug aus dem Restaurierungsbericht 2005 von Andreas Hahn

Das Instrument wurde vor der Restaurierung zwar grundsätzlich in einem spielfähigen, jedoch in Teilen nur eingeschränkt spielfähigen Zustand vorgefunden. Eingesackte Füße bei größeren Metallpfeifen waren dafür verantwortlich, dass dies nicht mehr funktionierten. Ziel der Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten war es, das Orgelwerk unter Beachtung strenger denkmalpflegerischer Kriterien vollständig zu überarbeiten, um es für Gottesdienste und Konzerte störungsfrei nutzbar zu machen.

Defekte Teile wurden behutsam repariert. Teile, die nicht mehr zu erhalten waren oder in Bauart und Form von Originalteilen abwichen, wurden in originaler Bauart und entsprechendem Material ersetzt.

Auf eine Beseitigung von Gebrauchsspuren und der gewachsenen Patina, die Teil der Ausstrahlung des Instrumentes sind, wurde bewußt verzichtet.

Es erfolgte eine selektive Holzwurmbehandlung mit Basileum BV. Holzwurmbefall wurde insbesondere an den Vorderseiten der Windladen des OW und auf den Unterseiten der Kastenbälge und der Kanalanlage aus dem Balgraum zur Orgel festgestellt.

Die Orgel wurde am 5. Mai 2005 wiedereingeweiht.