Ev. St. Johanniskirche Zittau


Zittau - Info
Erbauer:Schuster & Sohn (1929 bis 1930), Unter Verwendung von Pfeifenwerk der Vorgängerorgel Jehmlich/Stöckel 1837-44
Restaurierung:Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH, 2011-2013
Spieltraktur:elektro-pneumatisch
Registertraktur: elektro-pneumatisch
Ladensystem:Taschenladen
I. MANUAL C – c4
1. Prinzipal
16'

2. Bordun
16'

3. Prinzipal
8'

4. Gamba
8'

5. Hohlflöte
8'

6. Gemshorn
8'

7. Rohrflöte
8'

8. Dolce
8'

9. Oktave
4'

10. Violine
4'

11. Soloflöte
4'

12. Gedackt °
4'

13. Quinte
2 ⅔'

14. Oktave
2'

15. Waldflöte °
2'

16. Terz
1 ⅗'

17. Mixtur V
2'

18. Zimbel III
1'

19. Cornett V (ab c1)
8'

20. Trompete
16'

21. Trompete
8'

22. Oboe
8'

23. Krumhorn
8'

24. Clarine
4'
II. MANUAL C – c4 (*c5)
25. Quintatön
16' *

26. Lieblich Gedackt
16' *

27. Prinzipal
8' *

28. Salicional
8' *

29. Konzertflöte
8' *

30. Schwiegel
8' *

31. Gedackt
8' *

32. Zartflöte
8' *

33. Oktave
4' *

34. Gemshorn
4' *

35. Rohrflöte
4' *

36. Dolce °
4' *

37. Nasard
2 ⅔'

38. Oktave
2 ' *

39. Piccolo °
2 '

40. Terz
1 ⅗' *

41. Flageolett
1'

42. Cornett III (ab g°)
2 ⅔'

43. Mixtur IV
1 ⅓'

44. Bombarde °
16' *

45. Tuba
8' *

46. Englisch Horn
8' *

47. Vox humana °
8' *

48. Trompete °
4' *

49. Kirchenglocken (ab G) °
(8')

50. Orchesterglocken (ab C) °
(4')

Tremulant

(Wirkung auf II.& III.)
III. MANUAL C – c4 (*c5)
51. Gamba
16' *

52. Rohrflöte
16' *

53. Geigenprinzipal
8' *

54. Viola
8' *

55. Spitzflöte
8' *

56. Quintatön
8' *

57. Lieblich Gedackt
8' *

58. Aeoline
8' *

59. Vox coelestis
8' *

60. Prinzipal
4' *

61. Fugara
4' *

62. Nachthorn °
4' *

63. Zartflöte
4' *

64. Spitzquinte
2 ⅔'

65. Oktave
2 '

66. Glockenton
2 '

67. Terz
1 ⅗'

68. Sifflöte
1 '

69. Mixtur III
1 '

70. Scharf °
IV

71. Fagott
16' *

72. Trompete
8' *

73. Clarinette
8' *

74. Rankett °
8' *

75. Singend Regal
4' *

76. Harfe (ab G) Reko 2013 °
4' *

Tremulant
III
HAUPTPEDAL C – g1
77. Prinzipal
32'

78. Untersatz
32'

79. Prinzipal
16'

80. Oktave
8'

81. Quinte
5 ⅓'

82. Oktave
4'

83. Terz °
3 ⅕'

84. Oktave
2'

85. Chroalflöte °
1'

86. Cornett V
2 ⅔'

87. Posaune
32'

88. Posaune
16'

89. Trompete
8'

90. Clarine
4'

91. Zink °
2'
SCHWELLPEDAL C – g1
92. Violon
16 '

93. Subbass
16 '

94. Lieblich Gedackt °
16 '

95. Dolce
16 '

96. Quinte
10 ⅔'

97. Violoncello
8' *

98. Quintatön
8' *

99. Bassflöte
8' *

100. Viola
4'

101. Bombarde °
32 '

102. Dulcian °
8' *

103. Fagott
8'
KOPPELN & SPIELHILFEN
Manualkoppel: III-II
Manualkoppel: III-I
Manualkoppel: II-I
Pedalkoppel: I
Pedalkoppel: II
Pedalkoppel: IIIv Oberoktavkoppel: II-I
Oberoktavkoppel: III-I
Oberoktavkoppel: III-II
Oberoktavkoppel: I-P
Oberoktavkoppel: II-P
Oberoktavkoppel: III-P
Unteroktavkoppel: II-I
Unteroktavkoppel: III-I
Unteroktavkoppel: III-II
SETZERANLAGE MIT TOUCHSCREEN
100.000 Kombinationen
Datensicherung über USB
Crescendo 1-4
Koppelknecht
Intervallkoppel
Transpositeur
Recorder
Zungenabsteller

Aktuelle Pfeifenanzahl – ohne noch zu rekonstruierende Register: 5.714 Stück
Stimmtonhöhe: 441,5Hz bei 20°C / 437,5 Hz bei 15°C / 435 Hz bei 12°C
Gleichstufig temperiert



Generalüberholung der Jehmlich-Schuster-Orgel

von Ralf Jehmlich – Textauszüge aus der Festschrift zur Orgelwiedereinweihung im September 2013

Seit über 80 Jahren verrichtet die 1929-1930 erbaute elektro-pneumatische Orgel mit 3 Manualen und 84 Registern (seit 2015 mit 87 Registern) in der Johanniskirche ihren Dienst und steht damit in der Tradition vieler bedeutender Vorgängerinstrumente.

1685 ist erstmalig ein großer Orgelneubau durch Christoph Dressel in den Kirchenakten vermerkt. 1737 untersuchte Johann Gottfried Silbermann das Orgelwerk und empfiehlt einen Neubau; der Kontrakt für den Orgelneubau mit 3 Manualen, 41 Registern und 6 Keilbälgen, wurde mit ihm 1738 geschlossen. Im Jahre 1741 vollendet G. Silbermann das Werk mit 3 Manualen und 44 Registern und baut somit über den Vertrag hinaus 3 zusätzliche Register ein, die er nach Verhandlungen mit der Gemeinde anteilig vergütet bekommt.

1757 werden durch das österreichische Bombardement der Stadt Zittau ca. 2/3 aller Häuser, die Kirche und die Orgel vernichtet. Die neue und heute existierende Johanniskirche wird nach Plänen von Karl-Friedrich Schinkel errichtet und kann nach langer Bauzeit 1837 eingeweiht werden.

1837-1843 bauen Johann Gotthold Jehmlich und sein Schüler Carl Stöckel in gemeinschaftlicher Arbeit ein neues Instrument mit 3 Manualen und 54 Registern für die Johanniskirche; ein Jahr später wird die Orgel um einen Subbaß 16’ im Pedal erweitert.

In der Tradition G. Silbermanns stehend, wird die Orgel von Jehmlich mit 27 weit mensurierten, obertönigen Prinzipalregistern nach Silbermannschen Grundsätzen disponiert und gebaut. 1868 erfolgt durch Carl Eduard Jehmlich und Carl Stöckel eine Generalüberholung und Erneuerung der Windversorgung mit 9 Kastenbälgen, von denen 3 heute noch in der Orgel in Funktion sind. 1913 wurde eine elektrische Windmaschine installiert. In den Kirchenakten wird die hohe Qualität des Instrumentes gerühmt, der für die Klangabstrahlung in den Kirchenraum ungünstige Aufstellungsort der Orgel an der Rückwand der Turmnische jedoch bemängelt; auch optisch kam die Orgel mangels Fenster im Turmraum wenig zur Geltung. Über viele Jahre wurden daher verschiedene Stellungnahmen einerseits zur Erhaltung, andererseits Gutachten und Angebote zum Umbau bzw. zur Erweiterung bis hin zum Neubau des Instrumentes eingeholt.

Die Diskussion mündete 1929 in einem Vertrag zur „Erweiterung der bestehenden Orgel“ mit dem Orgelbaumeister August Schuster aus Zittau.
Letztendlich realisiert wurde jedoch ein Orgelneubau mit 3 Manualen und 84 Registern unter Verwendung des fast vollständigen Pfeifenwerkes der Jehmlich-Orgel, basierend auf der Konzeption des Musikdirektor Hans Menzel aus Zittau. Diese Lösung schien einen Konsens zwischen Respektierung der bestehenden Orgel mit Wertschätzung der bisherigen klanglichen Substanz, der Möglichkeit zur Kosteneinsparung und den technischen und klanglichen Bestrebungen eines Orgelneubaus zu bilden.
Konzipiert und im Spieltisch und den Windladen bereits angelegt, wurde die neue Orgel jedoch für 103 Register inklusive 3 Effektregister.
Die neue Orgel erhielt pneumatische Taschenladen nach dem Schuster-Prinzip, die mit elektrischer Traktur angesteuert werden. Der freistehende Spieltisch wurde nach amerikanischem Vorbild gestaltet, beinhaltete für die Registerauswahl einen 6-fachen frei programmierbaren Vorbereitungsspeicher über einsteckbare Kupfer-Kontakte und stellte somit zur damaligen Zeit eine Seltenheit im europäischen Orgelbau dar.

Zur Optimierung der Klangabstrahlung in den Raum wurde die Prospektfront der Orgel in den Turmbogen zum Kirchenschiff vorgezogen und eine 300 Musiker fassende Emporenanlage davor gebaut. Die monumentale Gestaltung des Orgelprospektes mit dem Pedalregister Prinzipal 32’ aus Zink (ab C im Prospekt stehend), erfolgte durch H. Menzel und die Dresdner Architekten Schilling & Graebner.
Zur Optimierung der Klangabstrahlung wurde zusätzlich die eigentliche Orgelkammer mit einer hart reflektierenden sogenannten „Tonhalle“ verkleinert; diese besteht aus einem Holzrahmenwerk welches innen mit 5cm starken Gips-Holzfaser-Platten beplankt ist und einen Klangaustritt zum Prospekt hin forciert.
Für die Klangdynamik wurde ein mechanisch angesteuerter „Generalschweller“ eingebaut, der auf das II. und III. Manual, sowie auf Teile des Pedalwerkes wirkt. Im Zusammenhang mit dem Orgelneubau wurde auch die Windmaschine von 1913 aus klimatischen Gründen und für eine stabilere Windversorgung vom Dachboden in den näher gelegenen 2. Stock des Glockenturmes verlegt und mit einer Windhochdruck-Maschine ergänzt.
Die feierliche Orgelweihe fand mit einem Gottesdienst und hoch gerühmten Orgelkonzert am 28. September 1930 statt.

Veränderungen am Instrument fanden 1985 durch die Firma Schuster / Nachfolger Orgelbaumeister Benjamin Welde statt. Zur Ausprägung eines barocken Klangbildes erfolgten zunächst die Demontage und Einlagerung der Schwellertüren, die Umstimmung von 435 auf 440 Hz und die Umintonation der Prinzipalchöre, Streicher und der Zungen. Der Spieltisch wurde auf die Seite versetzt. 1994 erfolgte dann erneut eine Umsetzung und Drehung des Spieltisches, die Erneuerung und Neuanordnung der Registerwippen in den Staffelbrettern, der Einbau einer elektrischen Setzeranlage, sowie der Einbau von Tremulanten für das II. und III. Manual.
Die Orgel befand sich im Jahre 2011 in einem spielfähigen Zustand, wies jedoch diverse Tonausfälle und zunehmende Funktionsstörungen, einen hohen Verschmutzungsgrad, sowie eine unausgewogene Intonation und Stimmung des Pfeifenwerkes auf.
Die Stellung dieser bedeutenden Orgel innerhalb der Orgelbaugeschichte wird insbesondere dadurch hervorgehoben, „dass es sich um das größte im Wesentlichen unverändert erhaltene Instrument der frühen Orgelbewegung aus der Zeit zwischen den Weltkriegen handelt.“ Vergleichbare „Monumentalorgeln“ im In-& Ausland, wurden entweder im Krieg zerstört oder tiefgreifend umgebaut.

Das Ziel der angestrebten Generalsanierung der Orgel war, neben der erforderlichen Reinigung des Instrumentes die parallel zur Kircheninnenraumsanierung erfolgte, einerseits die Orgel denkmalgerecht zu erhalten, klanglich und technisch auf den Zustand von 1930 zurückzuführen und andererseits die bestehenden technischen Mängel behutsam zu beheben und die Orgel für die heutige Nutzungspraxis zu optimieren. Eine Gratwanderung die allen beteiligten Entscheidungsträgern ein hohes Maß an Sensibilität und einen langwierigen Evaluierungsprozeß abforderte.

Dem Anliegen, die Arbeiten im Rahmen eines von der EU geförderten grenzüberschreitenden Ausbildungsprojektes unter Einbeziehung von Schülern der Orgelbauschule in Krnov/Tschechien auszuführen, standen wir offen und positiv gestimmt gegenüber. Wir sahen hierin die Chance einer Verbesserung der kollegialen Verständigung über Ländergrenzen hinweg. Die Zusammenarbeit war konstruktiv und hat nach unserem Eindruck beide Seiten bereichert.

Nach der detaillierten Dokumentation des vorgefundenen Zustandes, wurden das Pfeifenwerk und zu überholende Orgelteile ausgebaut, vor Ort eingelagert bzw. größtenteils nach Dresden in unsere Werkstatt transportiert. Anschließend erfolgte die Sicherung der Orgel, damit der Kirchenraum und die „Tonhalle“ bauseitig umfassend saniert werden konnte.

Das Pfeifenwerk bedurfte einer intensiven Reinigung und Restaurierung. Die Metallpfeifen wurden ausgerundet, teils nachgelötet und die Stimmvorrichtungen überarbeitet. Bei den Holzpfeifen wurden gerissene Fugen verleimt und festsitzende Spunde neu eingepasst. Die Zungenpfeifen wurden komplett in Einzelteile zerlegt, die Zungenblätter neu abgezogen und die Stimmkrücken leichtgängig eingerichtet. Von den Prospektpfeifen wurde die alte abblätternde Beschichtung abgebeizt und eine neue Bronzierung aufgetragen.

Die Windladen wurden umfassend vor Ort restauriert. Dazu waren ca. 5.000 Taschen in runder Bauform und mit innen liegender Spiralfeder neu mit feinstem Membranenleder zu beziehen und auszuwiegen; auch alle Registerschaltbälge wurden neu mit Leder bezogen.

Bei einigen sehr windstößigen Registern, wurde eine Trennung der Kanzellen in Baß- und Diskantseite eingebracht und eine separate Windeinspeisung im Diskant eingefügt.
Alle pneumatischen Trakturteile wurden überarbeitet, teils neue Lederdichtscheiben eingebaut, alle beweglichen Teile neu einreguliert und defekte Bleirohre repariert/ersetzt und gegen künftige Beschädigungen gesichert.

Der Spieltisch wurde über mehrere Wochen in unserer Werkstatt grundlegend überarbeitet.
Dem Original nicht zuzuordnende Einbauten wurden entfernt, Schadstellen schreinertechnisch ausgebessert und die Oberflächen restauriert. Die Manual- und Pedalklaviaturen wurden in der Garnierung überarbeitet, neu reguliert, sowie verschleißfreie opto-elektronische Kontakte eingebaut. Die Register-Doppelspulenmagnete wurden überarbeitet bzw. größtenteils erneuert und mit neuen Registerschildern in Anlehnung an die originale Zungen- und Beschriftungsart versehen. Die Anordnung der Registereinschaltungen wurde dem Original angenähert; die ursprünglich mittig durchgehende Registerschalteranordnung wurde unter Beibehaltung des Notenpultes aus nutzungspraktischen Gründen ausgespart.
Die originalen 4 Schubkästen mit den 6 freien Steckkontakt-Vorbereitungen wurden ausgebaut und in der Orgel eingelagert; deren Reaktivierung konnte aus Kostengründen nicht realisiert werden und bleibt daher zukünftigen Generationen vorbehalten. Satt dessen wurde unter Verwendung der linken Schubkastenblende eine moderne Setzeranlage mit 30.000 Kombinationen, Touch-Screen Bedienung und USB-Port integriert, um der Orgel als Konzertinstrument und heutigen Nutzungsbedingungen gerecht zu werden. Auch die Spieltischbeleuchtung wurde mit dezenten LED-Leuchten modernisiert.
Die Aufstellung des restaurierten Spieltisches erfolgte an der originalen Position mittig freistehend vor dem Orgelprospekt und mit der ursprünglichen Blickrichtung des Organisten zum Kirchenraum.

Der Schweller wurde auf der oberen Ebene unter Verwendung des noch vorhandenen Rahmenwerkes, den ausgelagerten originalen Jalousietüren und den fragmentarisch erhaltenen mechanischen Ansteuerungselemente wieder an den Spieltisch angeschlossen. Die fehlende Abdichtung zum Turmbogen/Kirchenschiff wurde ergänzt und für die nach hinten gekröpften C- und Cs-Prospektpfeifen ein entsprechend für Stimmarbeiten begehbarer Rücksack ausgebildet.
Die ursprünglich auf der unteren Schwellerebene befindlichen Füllungen waren nicht mehr vorhanden; diese wurden jetzt als vertikale Schwelltüren mit einer elektrischen Ansteuerung ausgeführt. Über einen Fußtritt im Spieltisch, können diese zusätzlich auf den mechanischen Schweller zugeschaltet werden, wenn eine größere Klangdynamik erforderlich sein sollte.

Alle Undichtigkeiten in der Windanlage und an den Bälgen wurden beseitigt, Kanäle teils neu papiert und mit Spaltleder abgedichtet und die Drosselventile überarbeitet. Das Meidinger Hauptgebäse aus dem Jahre 1913 wurde generalüberholt und ein neuer Hochdruckwinderzeuger geliefert und eingebaut. Zur Windstabilisierung wurden hinter das Hauptgebläse und für die 32’ Prospektpfeifen zusätzlich neue Bälge eingebaut.

Die gesamte Elektrik wurde mitsamt dem Gleichrichter und der Schwachstromverkabelung erneuert. Auch sämtliche Magnete an den Windladen und Zwischenrelais wurden erneuert, die wir noch in originaler Bauart der damaligen „Reisner-Magnete“ aus den USA beziehen konnten.

Des Weiteren wurden für eine bessere Klangabstrahlung der Pedal-Innenpfeifen, die direkt hinter dem Prospekt in chromatischer Abfolge stehenden Holzpfeifen des HW-Prinzipal 16’ geringfügig umpositioniert.

Darüber hinaus wurde die Ergänzung der bisher nicht realisierten Register angestrebt, um das Instrument als bedeutende Monumentalorgel zu vervollständigen. Dies blieb jedoch aus finanziellen Gründen bei den jetzt ausgeführten Arbeiten auf den Einbau des Klangeffektes „Harfe“ beschränkt; hierzu wurde ein originales, amerikanisches elektro-pneumatisches Klangspiel „Harfe 4’“ aus dem Jahre 1930 welches in unserer Werkstatt eingelagert war, restauriert und in die Hochdruckwindanlage der Orgel integriert.

Abschließend erfolgte die Intonation und Stimmung der Orgel. Nacheinander wurden die 84 Pfeifenregister wieder in die Orgel eingebaut und die verschiedenen Klangcharaktere durch eine behutsame Nachintonation herausgebildet.

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Nach Abschluss der Orgelrestaurierung 2013, konnten wir im Jahre 2015 das Instrument mit zwei von 16 vacaten Registern (Vox humana 8‘ und Rankett 8‘), sowie einem der 3 vacaten Klangeffekte (Harfe 4‘) ergänzen.

Somit bleibt die Hoffnung bestehen, dass noch in naher Zukunft eine Vervollständigung der beeindruckenden Monumentalorgel auf die ursprünglich geplante Größe mit 100 klingenden Registern und 3 Klangeffekten möglich wird.



Vorzustand

Werkstatt

Montage

Endzustand

Vorgeschichte

Presse